Korrigieren Sie stürzende Linien, wenn diese die Komposition stören,
oder nutzen Sie diese, um Gebäude groß und mächtig erscheinen zu
lassen. Ein spitzer Aufnahmewinkel verstärkt die stürzenden Linien, je
weiter Sie sich vom Gebäude entfernen desto schwächer der Effekt.
Mit Weitwinkelbrennweiten bringen Sie Dynamik ins Bild. Beziehen Sie
Motivteile im Vordergrund mit ein, um Orientierungspunkte für räumliche
Tiefe zu schaffen.
Mit langen Brennweiten lösen Sie Motivteile vom Hintergrund und heben Details hervor.
Verleihen Sie statischen Motiven durch Menschen und gewollte Bewegungsunschärfen mehr Lebendigkeit.
Experimentieren Sie mit ungewöhnlichen Perspektiven: Bilder aus der
Frosch- oder Vogelperspektive wirken allein durch ihren
außergewöhnlichen Blickwinkel.
Reflektierende Flächen finden sich bei der Architekturfotografie
zuhauf. Gläserne Fassaden, Wasserspiegelungen, Auto- und
Schaufensterscheiben. Nutzen Sie diese für Reflexionseffekte.
Torbögen, Fenster und andere architektonische Elemente der
Linienführung lenken den Blick auf bildwichtige Details.
Setzen Sie auf Abstraktion oder eine zeitlose Wirkung? Dann sind monochrome Bilder eine Alternative.
Beachten Sie beim Fotografieren bestimmte Tabus. Nicht alles was sie
sehen darf fotografiert werden. Es gilt ein generelles
Fotografierverbot auf Bahnhöfen oder in öffentlichen Gebäuden und vor
militärischen Einrichtungen. Fragen Sie im Zweifel lieber nach.
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