Aufnahmetipps zur Architekturfotografie

Aufnahmetipps zur Architekturfotografie

  • Korrigieren Sie stürzende Linien, wenn diese die Komposition stören, oder nutzen Sie diese, um Gebäude groß und mächtig erscheinen zu lassen. Ein spitzer Aufnahmewinkel verstärkt die stürzenden Linien, je weiter Sie sich vom Gebäude entfernen desto schwächer der Effekt.
  • Mit Weitwinkelbrennweiten bringen Sie Dynamik ins Bild. Beziehen Sie Motivteile im Vordergrund mit ein, um Orientierungspunkte für räumliche Tiefe zu schaffen.
  • Mit langen Brennweiten lösen Sie Motivteile vom Hintergrund und heben Details hervor.
  • Verleihen Sie statischen Motiven durch Menschen und gewollte Bewegungsunschärfen mehr Lebendigkeit.
  • Experimentieren Sie mit ungewöhnlichen Perspektiven: Bilder aus der Frosch- oder Vogelperspektive wirken allein durch ihren außergewöhnlichen Blickwinkel.
  • Reflektierende Flächen finden sich bei der Architekturfotografie zuhauf. Gläserne Fassaden, Wasserspiegelungen, Auto- und Schaufensterscheiben. Nutzen Sie diese für Reflexionseffekte.
  • Torbögen, Fenster und andere architektonische Elemente der Linienführung lenken den Blick auf bildwichtige Details.
  • Setzen Sie auf Abstraktion oder eine zeitlose Wirkung? Dann sind monochrome Bilder eine Alternative.
  • Beachten Sie beim Fotografieren bestimmte Tabus. Nicht alles was sie sehen darf fotografiert werden. Es gilt ein generelles Fotografierverbot auf Bahnhöfen oder in öffentlichen Gebäuden und vor militärischen Einrichtungen. Fragen Sie im Zweifel lieber nach.

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