Die digitale Technik bietet dem Architekturfotografen neue kreative
Möglichkeiten: Hochkantpanoramen von Gebäuden, Fotomosaike von Fassaden
oder Collagen ganzer Stadtansichten sind da nur einige Beispiele. Bei
Panoramen werden mehrere versetzt hintereinander aufgenommene
Einzelbilder per Stitchsoftware zu einem neuen Bild zusammengefügt.
Türme, Hochhäuser und Kathedralen bieten sich als Motive für
Hochkantpanoramen an, während Plätze und ausgedehnte Bauwerke in
querformatigen Panoramen Platz finden. Kostenlose Stitchsoftware für
Panoramen bieten www.panoramafactory.com mit "The Panorama Factory 1.6"
oder http://hugin.sourceforge.net mit "Hugin 0.5 Beta".
Ein Fotomosaik setzt sich aus vielen kleinen Einzelbildern zusammen, die aus der Distanz betrachtet ein Bild ergeben. Dabei ist es in keiner Weise zwingend, dass Haupt- und Einzelmotive sich thematisch entsprechen. Welche Motivwelten Sie auswählen, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist: Machen Sie möglichst viele Basisbilder. Je mehr Basisbilder Sie haben desto genauer und farblich exakter wird das Mosaikbild. Haben Sie Ihre Vorlage und Ihre Einzelmotive im Kasten, ist der aufwändigste Teil der Arbeit eigentlich schon erledigt. Denn was auf analogem Wege viel Zeit erfordert hätte, lässt sich heute mit digitalen Bilddaten und einer entsprechenden Spezialsoftware ganz einfach realisieren. Die Software gibt es im Internet als Free- und Shareware. Beispielsweise der "Mosaikersteller Rel. 04/02" unter www.david-brunner.de.
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