90 - 180 - 360

90 - 180 - 360

Ob nun das Panorama aus lediglich zwei oder aus 20 Aufnahmen zusammengesetzt wird, bleibt den Vorlieben des Fotografen überlassen. Rundumsichten bis zu den vollen 360 Grad lassen sich problemlos realisieren. Bei 360-Grad-Bildern, die aber oben und unten ihre Begrenzung haben spricht man auch von Zylinderpanoramen. 360 x 360-Grad-Bilder - also komplette Rundumsichten - werden dagegen als Kugelpanoramen bezeichnet. Ein Panorama muss also nicht zwangsläufig in die Breite gehen. Vertikale Panoramen bieten genügend Raum für atemberaubende Abbildungen von Wolkenkratzern, Gebirgsformationen, Bäumen und vielem mehr. Auch im Makrobereich lassen sich zahlreiche Panoramamotive finden.
Wenn mehr fotografiert werden soll als das Weitwinkel hergibt, dann bietet die Panoramafunktion nebst Software die Lösung. Ein Beispiel: Sie stehen vor dem Eifelturm in Paris und wollen diesen mit Ihrem 35-Millimeter-Objektiv ablichten, doch das Motiv ragt selbst im Hochformat über den Bildausschnitt heraus. Ihren Aufnahmestandort können Sie nicht verändern. Die Lösung: Sie drehen die Kamera um 90 Grand ins Querformat, fotografieren drei Aufnahmen übereinander und montieren diese anschließend zusammen. Die Aufnahme entspricht nun einer Superweitwinkelaufnahme. Je weiter sie vom Objekt weg stehen, desto geringer die perspektivische Verzerrung, die allerdings bei vielen Panoramaprogrammen korrigiert werden kann.

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