Ob nun das Panorama aus lediglich zwei oder aus 20 Aufnahmen
zusammengesetzt wird, bleibt den Vorlieben des Fotografen überlassen.
Rundumsichten bis zu den vollen 360 Grad lassen sich problemlos
realisieren. Bei 360-Grad-Bildern, die aber oben und unten ihre
Begrenzung haben spricht man auch von Zylinderpanoramen. 360 x
360-Grad-Bilder - also komplette Rundumsichten - werden dagegen als
Kugelpanoramen bezeichnet. Ein Panorama muss also nicht zwangsläufig in
die Breite gehen. Vertikale Panoramen bieten genügend Raum für
atemberaubende Abbildungen von Wolkenkratzern, Gebirgsformationen,
Bäumen und vielem mehr. Auch im Makrobereich lassen sich zahlreiche
Panoramamotive finden.
Wenn mehr fotografiert werden soll als das
Weitwinkel hergibt, dann bietet die Panoramafunktion nebst Software die
Lösung. Ein Beispiel: Sie stehen vor dem Eifelturm in Paris und wollen
diesen mit Ihrem 35-Millimeter-Objektiv ablichten, doch das Motiv ragt
selbst im Hochformat über den Bildausschnitt heraus. Ihren
Aufnahmestandort können Sie nicht verändern. Die Lösung: Sie drehen die
Kamera um 90 Grand ins Querformat, fotografieren drei Aufnahmen
übereinander und montieren diese anschließend zusammen. Die Aufnahme
entspricht nun einer Superweitwinkelaufnahme. Je weiter sie vom Objekt
weg stehen, desto geringer die perspektivische Verzerrung, die
allerdings bei vielen Panoramaprogrammen korrigiert werden kann.
Kunden-Hotline werktags 9:00-20:00 Uhr
01805-736829
(14 Cent/Min., Festnetz der DTAG)
oder per E-Mail