Fisch-Freunde

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Das Fotografieren von Haustieren in Aquarien und Terrarien birgt einige Tücken. Fische schwimmen in den seltensten Fällen auf der Stelle und das spiegelnde Glas irritiert den Autofokus und bringt Reflexionen ins Bild. Also erst mal die Automatikfokussierung abschalten. Dann ist ein guter Kompromiss zwischen Verschlusszeit und Blende - damit auch der Schärfentiefe - gefragt. Ist die Verschlusszeit zu lang, werden Fisch und Co. mit Bewegungsunschärfen dargestellt. Die kurze Verschlusszeit geht aber zulasten der Blende, diese muss weiter geöffnet werden. Dadurch verringert sich auch die Schärfentiefe. Dieses Dilemma kann man nur umgehen, wenn zusätzliches Licht ins Spiel kommt. Es sollte entweder senkrecht von oben oder seitlich in das Aquarium fallen, um die Reflexionen nicht noch zu verstärken. Ein letzter Tipp: Ein Polfilter minimiert die Reflexionen auf dem Glas und verstärkt die Farben.

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