Kinderporträts mit Köpfchen

Kinderporträts mit Köpfchen

Kinder und Jugendliche kann man auch zu einem richtigen "Fotoshooting" einladen. Zeigen Sie vorher die Örtlichkeit, welches Licht Sie benutzen wollen, und erklären Sie, wie lange die Aufnahmen dauern. Reden Sie mit Ihrem "Modell", erklären Sie, was Sie gerade machen. Nichts verunsichert ein Kind mehr, als wortlos auf die nächsten Aktivitäten und Ankündigungen zu warten. Geben Sie Ihrem Modell Sicherheit, sagen Sie ihm, dass es gut aussieht. Das wollen Kinder und besonders Jugendliche hören. Und so, wie auch Erwachsene oft nicht wissen, wohin mit ihren Händen, so geht es auch Kindern. Ein großes Spielzeug, eine Sonnenblume oder ein schöner Stuhl geben die Gelegenheit, sich selbst und die Hände sinnvoll zu platzieren.

Das "Studio" sollte ein schönes Seitenlicht haben, einen ruhigen, einfarbigen Hintergrund. Unterhalten Sie sich mit dem Kind über sein liebstes Hobby, über den nächsten Urlaub, aber nicht über Blende, Zeit und "Jetzt nicht wackeln!". Schaffen Sie eine entspannte und unverkrampfte Atmosphäre. Schicken Sie andere Erwachsene aus dem Raum, und geben Sie, wenn es notwendig ist, die Hinweise kurz und präzise: "Dreh' den Kopf zum Fenster!" (Nicht: "Dreh' den Kopf nach links!") Der Hintergrund für solche Porträts sollte neutral sein, als Brennweite empfiehlt sich eine leichte Teleeinstellung (z.B. 85 mm analog KB).

Grundsatz: Locker geht's besser!

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