Blitzen kostet Strom - und das nicht zu knapp. Hinzu kommt, dass gerade
bei Digitalkameras der Stromverbrauch eine noch größere Rolle spielt
als bei der klassischen Analogkamera. Display, Bild-Sensor, die
Speicherelektronik: Das alles will ebenfalls mit Strom versorgt werden.
Und es sind im Speziellen die eingebauten Blitze, die dafür
verantwortlich sind, dass der Kamera schnell der Saft ausgeht.
Bauartbedingt beziehen sie ihre Energie aus dem Akku oder den
Batterien, die auch alle sonstigen Kamerafunktionen mit Strom
beliefern. Gleichzeitig bedeutet weniger Strom im Akku immer auch
verlängerte Blitzfolgezeiten. Die Kamera steht also nur noch in immer
größer werdenden Zeitabständen zur Aufnahme bereit - und in der
Zwischenzeit verpassen Sie die nicht wiederkehrende Gelegenheit für den
besonders gelungenen Schnappschuss.
Tipp: Neben dem einfachen Abschalten des Kameradisplays sowie eventueller Tonsignale (Einschalt- und Auslösergeräusche) bietet bei Blitzlichtsituationen auch die Erhöhung des ISO-Wertes die Möglichkeit, Strom zu sparen. Wenn der Blitz dann nicht für jedes Bild "mit voller Kraft voraus" arbeiten muss, ist bereits ein Stromspareffekt erzielt, der am Ende das bisschen mehr an Energie für den sonst verpassten Schnappschuss übrig lässt.
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