Analog arbeitende Fotografen verschwenden vor der Aufnahme kaum einen Gedanken an Datenmenge und möglichen Verwendungszweck.
Anders beim digitalen Aufnahmeformat: Je eher Sie wissen, wofür die Bilder benutzt werden sollen, desto besser können Sie die Qualität abstimmen. Insbesondere für den Druck ist ein Maximum an Bilddaten und Bildqualität erforderlich. Fotografieren Sie deshalb möglichst im JPEG-Format mit der geringsten Kompression und der höchsten Auflösung oder im TIFF- oder RAW-Format. Im RAW- oder TIFF-Format werden allerdings große Datenmengen erzeugt, so dass man hier große Speicherkarten benötigt.
Für die meisten Anforderungen reicht das JPEG-Format in großer Auflösung mit geringer Kompression völlig aus.
Apropos Format: Das analoge Seitenformat von 2:3 wird nur von wenigen Digitalkameras unterstützt. In der Regel wird im 4:3 Fernseh-Format fotografiert. Wenn Sie also beispielsweise den Klassiker fürs Fotoalbum ( 10 x 15 Zentimeter/ Seitenverhältnis 2:3) drucken und Ihre Kamera im 4:3 Format fotografiert, dann müssen Sie entweder Bildteile abschneiden oder weiße Ränder in Kauf nehmen. Denken Sie also schon bei der Aufnahme daran, bildwichtige Motive in der Bildmitte zu platzieren. Mit Hilfe eines Bildbearbeitungs-Programms können die Bilder dann am Computer zugeschnitten werden.
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