Für perfekte Produktaufnahmen benötigt man nur wenige Zutaten: eine digitale Kompaktkamera, ein Stativ, etwas Licht und einen Tisch. Grundsätzlich eignet sich jede Digicam für den Einsatz in der Produktfotografie.
Aufgrund des flexiblen Weißabgleichs können die Kompakten optimal auf die verwendeten Lichtquellen abgestimmt werden, ein Blitzschuh ist nicht unbedingt nötig. Hochwertige Kompaktkameras und digitale Spiegelreflexmodelle bieten allerdings die Möglichkeit, externe Blitzgeräte mittels Blitzschuh anzuschließen und erweitern so das kreative Spektrum der Gestaltungsmöglichkeiten. Beim Ausleuchten Glühbirne, Halogenstrahler, Tageslichtleuchte oder Blitzlicht sind die Alternativen eines Produktes ist vor allem der Kontrastumfang zu beachten.
Störende Schatten oder ein wirrer Hintergrund lenken vom eigentlichen Motiv ab. Optimal ist ein weißer Hintergrund beispielsweise aus dem Baumarkt Papier oder Styropor eignen sich nämlich auch als Aufheller. Professionelle Aufheller gibt es mit diversen Oberflächenbeschichtungen, zum Beispiel mit Gold- oder Silberfinish für verschiedene Lichtstimmungen, zu kaufen. Neben der Wahl des Hintergrundes ist außerdem die Auswahl des Lichts entscheidend. Softes, diffuses Licht vermittelt den Eindruck von Tiefe und verhindert einen harten Kontrast in den Schattenbereichen. Tipp: Eine beliebte Lichtvariation ist das Seitenlicht, das in einem Aufnahmewinkel von 45 Grad zur Aufnahmeachse steht. So wird das Motiv "moduliert", Formen und Strukturen werden deutlich sichtbar. Top-Tipp: Wer gezielte Highlights und Lichteffekte setzen möchte, kann dies mit Hilfe von kleinen Schminkspiegeln tun. Diese bündeln die Lichtstrahlen und akzentuieren einzelne Bildelemente.
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