Wer in den Urlaub
fährt, fotografiert – neben den
Liebsten und Sonnenuntergängen –
am liebsten Dorf- und Stadtansichten. Es ist
das Fremde, das Exotische, das uns reizt.
Daheim gehen wir hingegen innerlich kopfschüttelnd
an Touristen vorbei, die mit Kameras auf die
Baudenkmäler und Häuserzeilen unserer
Stadt zielen – während unsere Kamera
zu Hause liegt. Diese Workshop-Folge will
Sie ermutigen, Ihre Kamera – insbesondere,
wenn Sie über eine kleine digitale Kompakte
verfügen – auch an Ihrem Wohnort
öfter mal mitzunehmen, das Außergewöhnliche
vor der eigenen Tür ausfindig zu machen
und durch neue Perspektiven zu frischen Bildern
zu kommen. Neben dem Schärfen des Blicks
in Bezug auf die alltägliche Umgebung
geben wir Ihnen Tipps und Regeln an die Hand,
wie, wann und mit welchen technischen Hilfsmitteln
Sie Ihre unmittelbare Umgebung am wirkungsvollsten
auf Ihren CCD bannen. Vorab noch etwas: Stadtfotografie
ist nicht mit Architekturfotografie identisch.
Das Einbeziehen von Menschen kann die Bildaussage
bereichern und Grenzüberschreitungen
zur Street Photography oder Reportagefotografie
ermöglichen.
Grundsatz: Warum in die Ferne schweifen?
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