
Unabhängig von Bildgestaltung oder technischen Fragen wie Belichtung oder Perspektive gilt in der Panorama-Fotografie ein Kernkriterium: "Fleisch" lassen! Beim Querformat gilt dies für oben und unten, beim Hochformat analog für links und rechts. Denn mit etwa 20 Prozent Bildfläche muss man kalkulieren, die beim Stitchen (to stitch, engl. nähen), also dem Zusammenführen der Einzelbilder, verloren geht. Das liegt nicht nur daran, dass es, außer mit dem Stativ, kaum möglich ist wie auf einer Linie gezogen den Schwenk zu fotografieren. Doch das trägt man schließlich nicht unbedingt so selbstverständlich mit auf den Berg wie eine kleine kompakte Digitalkamera. Problematisch sind auch tonnen- oder kissenförmige Verzeichnungen der Objektive, die von der Software herausgerechnet werden müssen, was ebenfalls zu Rechenfehlern im Panorama führen kann. Es sollte deshalb nicht in voller Weitwinkelstellung fotografiert werden, in der Objektive tendenziell eher zu Verzeichnung neigen.
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